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NEWS

Buben und Dame präsentiert: Jackie Su Late Night

... vom 10. März 2010

Jackie Su Late Night

Das jüngste Mitglied der Madame Ho-Familie lädt erstmalig nach 21 Uhr zum gepflegten Late Night mit interessanten Gästen, ungewöhnlichen Drinks und entspanntem Sound. Als Gäste werden erwartet: Vivien Wu – innovative Cocktails live geschüttelt und gerührt,  houserockerdj – spannend, entspannte Klänge von Meisterhand, Projektilfilm – live animiertes Licht und Projektion. Aus der Küche: Urban Street Kitchen – Curry, Salad, Noodles rasend frisch.  Am Samstag, 13. März 2010 ab 21.00 Uhr, Jackie Su, Langenstrasse 10-12, 28195 Bremen, Eintritt: frei

re:view: unser Februar ‘Spotlight’ bei Mister Wong

... vom 25. Februar 2010

Im Februar hat Buben und Dame im Rahmen von Mister Wong die Leichtathletin und Sportlerin des Jahres 2009 Steffi Nerius vorgestellt.
Der internationale Durchbruch ihrer Karriere gelang Steffi Nerius mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sydney 2000 und den dort erreichten vierten Platz. Im letzten Jahr gewann sie die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Berlin und ist aufgrund ihrer konstant starken Leistungen nicht nur die erfolgreichste deutsche Leichtathletin der letzten zehn Jahre, sondern auch die amtierende Welt- und Europameisterin im Speerwurf. Allerdings beendete Steffi Nerius nach der WM 2009 ihre Karriere und ist nun bei ihrem Verein TSV Bayer 04 Leverkusen als Trainerin im Bereich Behindertensport aktiv. Mehr Informationen über Steffi Nerius sowie eine individuell zusammengestellte Liste ihrer Lieblingslinks sind auf www.mister-wong.de zu finden.

re:view: unsere Januar ‘Spotlights’ bei Mister Wong

... vom 29. Januar 2010

Der Journalist Michael Obert, die Gründerin von MotorFM  Mona Rübsamen sowie der Umweltjournalist Wilfried Bommert sind unsere Spotlights auf www.mister-wong.de/spotlight im Januar.

Michael Obert widmet sich in seinen Büchern vor allem der Beschreibung fremder Welten aus der Innenansicht. Sein literarisches Werk speist sich aus zahlreichen ausgedehnten Reisen nach Afrika, Lateinamerika und in die islamische Welt, nach Zentralasien und in den Südpazifik. Als Journalist schreibt und fotografiert Michael Obert Reportagen aus aller Welt u.a. für GEO, Greenpeace Magazin, Die Zeit und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie für zahlreiche internationale Medien wie The Journal.

Mona Rübsamen ist Gründerin und Programmchefin des Berliner Radiosenders MotorFM, der Bestandteil der Musikwirtschaft GmbH ist ,die ebenfalls von ihr zusammen mit Tim Renner und Markus Kühn gegründet wurde. MotorFM sendet seit 2006 auf der reichweitenstärksten Frequenz Berlins 100,6. Im Zuge des Erfolgs ist MotorFM seit einigen Jahren auch im Stuttgarter Sendegebiet zu empfangen. Ziel von MotorFM ist es, eine Plattform für Kreativität zu schaffen und die Integration neuer Medien zu forcieren. So hat es MotorFM geschafft, im Zuge der Digitalisierung nicht nur Radio, sondern auch Onlinemedium, Community und Veranstalter zu sein. Redaktionelle Schwerpunkte bei MotorFM liegen in Popkultur, Netzkultur und Stadtleben. Aktuell expandiert MotorFM in weitere Sendegebiete.

Wilfried Bommert ist seit 1979 als Journalist für den WDR tätig. Als Leiter der ersten Umweltredaktion im WDR-Hörfunk beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Themen Gentechnik, Klimawandel, Welternährung und Bevölkerungswachstum. In seinem Buch „Kein Brot für die Welt, die Zukunft der Welternährung“ beschreibt er die kritische Lage und Entwicklung der Weltlandwirtschaft. Aktuell arbeitet er am Aufbau eines „Instituts für Welternährung“ mit. Hier soll eine Art Frühwarnsystem die Entwicklung unserer Ernährungsgrundlagen Boden, Wasser, Klima, Artenvielfalt mit einem ganzheitlichen Ansatz beobachten und die Trends allgemeinverständlich aufarbeiten.

Weitere Informationen rund um Michael Obert, Mona Rübsamen und Wilfried Bommert sowie eine jeweils individuell zusammengestellte Liste ihrer Lieblingslinks sind auf www.mister-wong.de zu finden.

re:view: Klub Analog – Die Letzte

... vom 10. Dezember 2009

Klub Analog Logo RichtigKLUB ANALOG – Folge 11: Software & Games
Digitales Finale der Netzwerkveranstaltung

Elfte Folge KLUB ANALOG: Abschlussveranstaltung der Reihe / Gesprächsrunde zur Software- und Gamesbranche in Bremen

Was bewegt die Bremer Software- und Gamesbranche? Und welche Rolle spielt dabei der Standort? Diese Themen haben fünf Vertreter der Teilbranche der Kultur- und Kreativwirtschaft erörtert. Die Besucher warfen zur letzten KLUB ANALOG Folge außerdem einen Blick auf die Produkte der Bremer Software-Szene. Im KLUB ANALOG ist immer alles analog. So gab es auch dieses Mal einen handgeschriebenen, analogen Live-Ticker vom parallel stattfindenden Werder-Spiel sowie eine „analoge“ Spiele-Ecke mit Brettspielen des Bremer Spieleentwicklers Friedemann Friese. Alles analog? Nein, in der allerletzten Folge des Netzwerktreffens ging es um die ausschließlich Digitalen: Die Software- und Games-Entwickler – und deswegen gab es diesmal auch Digitales zu sehen. In kleinen Gruppen versammelten sich Neugierige vor den aufgestellten Rechnern, an denen Bremer Agenturen ihre Software und Webportale präsentierten. Unter den Anbietern waren auch Spiele-Entwickler vertreten, wie die Firma King Art mit ihrem bundesweit ausgezeichneten Computer-Adventure „Book of Unwritten Tales“. Obwohl die Games-Branche stark wächst, herrscht in dem Bereich gerade Krisenstimmung, wusste der schäftsführer von King Art, Jan Theysen, bei dem Podiumsgespräch zu berichten. Denn mit dem Erfolg der Branche hätten sich auch die produzierenden Firmen multipliziert: „Die Nutzerzahlen gehen zwar hoch, wachsen aber nicht so stark und schnell wie die Anzahl der Produkte, die verkauft werden sollen“. „Was braucht man dann, um  erfolgreich zu sein?“, fragte die Moderatorin Nadine Portillo. Theysens Antwort: „Man muss zusehen, sich Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen – sei es durch Qualität,sei es durch etwas ganz Außergewöhnliches“.

Neues Geschäftsmodell gesucht
Mit dem Thema Übersättigung setzten sich ebenfalls die vier anderen Podiums-Teilnehmer aus dem Internet- und Softwarebereich auseinander. Das große Problem im Internet sei die Vielfalt von Informationen, gab Dirk Beckmann, Geschäftsführer der Agentur artundweise, zu bedenken. „Wir fragen uns alle, wie das weitergeht im Medienbereich. Ich glaube, die nächste große Firma, die nach Google und Facebook kommt, hat irgendetwas mit dem Filtern von Informationen in einer tollen Weise zu tun“. Relevant: Handy Applikationen Neben dem Internet kam der Boom um iPhone-Applikationen zur Sprache. Das iPhone sei sicherlich auch ein Statusobjekt, begründete der Software-Entwickler Dennis Blöte die Beliebtheit des multifunktionalen Mobiltelefons von Apple: „Wahnsinnig viele rennen da mittlerweile mit rum. Ich denke mal für die Leute, die sich in den nächsten zwei Jahren ein neues Telefon zulegen, ist das auch immer ein Thema“.
Blöte will sich aus seiner Festanstellung heraus selbstständig machen, um unter anderem iPhone Applikationen zu entwickeln. Solche Anwendungen seien auch für Betreiber von Webportalen relevant: „Viele Leute wollen das, was sie im Internet anbieten, auch auf Smartphones bringen und da müssen die Portale irgendetwas entwickeln“. Diese Sichtweise teilte Stefan Büschler, der bei der Agentur construktiv den Bereich Web-Entwicklung leitet. „Wenn ich das verschlafe und biete in vier Jahren nichts Mobiles an, dann bin ich auch fast nicht mehr existent.“

Bestehen im Markt durch Zusammenarbeit
Man müsse als Entwickler auch zusehen, dass das Eigenmarketing stimme und man an Aufträge komme, sagte Büschler. Um erfolgreich zu sein, bräuchte es nicht nur einen Kreativen, sondern Durchhaltevermögen, einen Geschäftspartner mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und ausreichendes Beteiligungskapital, sagte Carsten Meyer-Heder, der Geschäftsführer von neusta. Investoren, so Meyer-Heder, gäbe es in Bremen genug: „Bremen ist wirklich reich. Die Leidenschaft, die man selber hat, muss man auf den Investor transportieren.“ Software-Standort Bremen? Die Hansestadt biete nicht nur Kapital, sondern auch viel Lebensqualität, sagte Meyer-Heder. Der Kooperationsstudiengang „Digitale Medien“ bilde zudem
qualifizierten Nachwuchs heran. Doch qualifizierte Mitarbeiter seien schwer für Bremen zu begeistern, wussten Dirk Beckmann und Stefan Büschler zu berichten. Gerade zu Beginn ihrer Karriere ziehe es die Absolventen eher in größere Städte wie Berlin, Hamburg oder Köln, äußerte auch Dennis Blöte, der selbst Digitale Medien studiert hat. „Der Standort gibt alles her, die Leute zu halten“, entgegnet Meyer-Heder, der als einziger keine Probleme sieht, Fachkräfte nach Bremen zu holen. Wichtig sei das Betriebsklima und man müsse „die Mitarbeiter auch gut bezahlen“.

Im Anschluss: Austausch Zum elften Mal fanden sich Zuhörer und Podiumsgäste nach der Diskussion für weitere Gespräche zusammen. Zu ihnen gehörte Hanke Homburg, der an nahezu jeder KLUB-ANALOG-Folge teilgenommen hatte. „Einen unkomplizierten Zugang zu den einzelnen Teilbranchen zu bekommen“ hat dem Geschäftsführer der Kommunikationsagentur „Gruppe für Gestaltung“ am meisten gefallen. Homburg lobte die Veranstaltungsreihe für die „familiäre Atmosphäre, bei der ich das Gefühl habe, dass wirklich ein Austausch gewollt ist“. Einen Einblick in die verschiedenen Teilbranchen zu geben und eine Plattform für Vernetzung zu bieten, war das Anliegen der Initiatoren der Reihe, Nadine Portillo, Reiner Schümer (ELZ) und Sandra Prawitt sowie Sebastian Kuhlmann von der Agentur Buben und Dame mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Bremen.

re:view: Klub Analog – Folge 10 – Werbung

... vom 16. November 2009

Klub Analog Logo Richtig

Photos by Martin Peterdamm

KLUB ANALOG – Folge 10: Werbung in Bremen
„Auf die Sahne hauen“
Zehnte Folge KLUB ANALOG: Informations- und Netzwerkveranstaltung zur Bremer Werbebranche

Werbung zieht – nicht nur als Reklame. Über 200 Besucher sind zur zehnten Veranstaltung der Reihe KLUB ANALOG gekommen. Das Thema: Die Werbewirtschaft in Bremen. Vier Teilnehmer verrieten bei einem Podiumsgespräch etwas über die Branche. Durch die ausgestellten Plakate verschiedener Agenturen bekamen die Besucher einen weiteren Einblick in Werbe-Bremensien. Stoppt Bierversuche. Diese Überschrift auf einem Hemelinger Bier-Plakat sorgte schon zu Beginn der Veranstaltung für Lacher. Auch während des Podiumsgesprächs bewiesen die Zuschauer mit Jubelrufen und Pfiffen hörbar gute Laune. Doch die Werbebranche hat nicht das beste Image, stellte die Moderatorin der Gesprächsrunde fest. Ob an dieser These etwas dran sei, und wie es damit in Bremen bestellt sei, wollte Nicole Kahrs von ihren vier Gästen aus der Werbebranche wissen. Alle  Teilnehmer kannten zwar das Klischee der langen Arbeitszeiten und schlechten Arbeitsbedingungen. Doch keiner konnte das für sein eigenes Arbeitsumfeld bestätigen. Das Image sei weniger von Leid geprägt als vielmehr von Freiheiten, sagte Thomas Theßeling, der Gründer der Agentur Polarwerk: „Man kann sich selbst verwirklichen, man kann kreativ sein, man kann Dinge machen, die nicht mit irgendwelchen Konventionen belegt sind.“

Bremer Werbebranche: Gute Leistung, wenig Präsenz Image habe allerdings auch etwas mit Aktivität und Präsenz zu tun, ergänzte Erik Wankerl. Und Bremen sei im Vergleich zu anderen Städten schon recht wenig präsent, gab der Creativ Director der Agentur red pepper zu bedenken. „Bremen hat man national nicht auf dem Zettel“, bestätigte Kamran Wührmann, der als Marketing Director für verschiedene internationale Nahrungsmittelhersteller Werbung eingekauft hat. Dabei sei die Kernleistung der Bremer Agenturen viel besser als die Außenwahrnehmung. Hamburger oder Berliner Agenturen träten bei Präsentationen viel selbstbewusster auf: „Die hauen schon ziemlich auf die Sahne. Davon lässt sich so mancher Kunde beeindrucken“.Kreative Maßnahmen zur Kundenakquise Wie der Werber für sich wirbt und ob der Standort Bremen dabei eine Rolle spiele, fragte Kahrs. Die hmmh multimediahaus AG müsse bei Bewerbern schon für sich und den Standort Bremen werben. Aber „als Standort in der Kundenakquise haben wir so keine Probleme“, antwortete Thorben Fasching, der Bereichsleiter „Agentur“ des Unternehmens. Das läge an der Größe von 250 Mitarbeitern und den namenhaften Kunden, vermutete Fasching. „Wenn man kleiner ist und nicht so bekannt, dann muss man mit Qualität überzeugen und kreativer sein als die Großen“, äußerte Thomas Theßeling vom Polarwerk. Schlechte Erfahrungen hat Theßeling mit telefonischer Kaltakquise gemacht. Erfolgreicher sei die Agentur damit gewesen, Polarwerk-Kampagnen an deren Kunden-Zielgruppe zu schicken und damit „Aufmerksamkeit zu erzeugen“. Als Agentur selbst zur Marke zu werden, sei eine wichtige Aufgabe für eine erfolgreiche Akquise, sagte Erik Wankerl von red pepper: „Sich zu fragen: Wo stehen wir, welche Werte vertreten wir, wie treten wir grundsätzlich auf?“ Auch darüber, Wissen weiterzugeben – beispielsweise über Magazinpublikationen oder Vorträge – seien Kontakte entstanden.

Spezialisierung versus Generalisierung
Die Spezialisierung einer Agentur sei wichtig, betonte Wührmann aus Auftraggebersicht: „Ich will immer einen Experten für eine bestimmte Fragestellung. Wenn eine Agentur mit zehn Leuten uns kontaktiert, und die sagen, sie können alles, dann ist das super unglaubwürdig“. Die Zusammenarbeit mit anderen Agenturen, deren Spezialisierung die eigenen Angebote sinnvoll ergänzen, wiesen die anderen Podiumsteilnehmer als gängige Praxis aus. Mangelware Netzwerke „Ich glaube allerdings, das Netzwerken innerhalb der Agenturszene funktioniert in Bremen noch nicht so ganz gut“, sagte Thorben Fasching. Wünschenswert sei eine Plattform, auf der man voneinander partizipieren und lernen könne. Das sei mit der Restrukturierung des Kommunikationsverband geplant. Der wolle zukünftig eine Übersicht und Vernetzungen schaffen, wusste Erik Wankerl zu berichten: „Ich denke, dass das auf jeden Fall eine Möglichkeit sein wird.“

Zum Netzwerken bei Musik und Getränken luden an diesem Abend die Initiatoren der Veranstaltung – das sind die Clustermanagerin Nadine Portillo, Reiner Schümer (ELZ) und die Eventagentur „Buben und Dame“ mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Bremen – nach der Podiumsdiskussion ein. Dieses Angebot nahmen viele Gäste an. Noch lange nach der Runde tauschten sich Werber und Nicht-Werber, Freelancer und Angestellte, Neugierige und eingeschworenen KLUB-ANALOG- Besucher untereinander aus. Das elfte und letzte Treffen des KLUB ANALOG zum Thema „Software/Games“ findet am 3. Dezember um 19 Uhr im Elf², Am Speicher XI, Nr.11 statt. Der Eintritt ist frei.