
Bikini BPM DJ-Charity-Projekt: ‘Kings of Kigali’

It Began In Africa / Kings of Kigali (Kittball)
Wer hätte das gedacht, inmitten unserer Spaßgesellschaft machen sich Künstler ernsthaft Gedanken über negative Geschehnisse wie die Ausbeutung des Schwarzen Kontinenten. Da nur darüber nachzudenken bekanntlich nicht ausreicht, wird nun gehandelt. ‘Kings Of Kigali’ ist die erste Auskopplung aus dem Charity Projekt ‘It Began In Africa’. Alle Erlöse dieses Projektes gehen an die Wohltätigkeitsorganisation Africa Childrens Choir. Mit den Erlösen werden Bauvorhaben wie Schulen, Krankenhäuser und Musikschulen in den ärmsten Regionen Africas unterstützt. Nachdem sich bereits Künstler wie Timo Maas, DJ Koze und viele weitere zu einem Beitrag auf der Compilation entschlossen haben, erscheint nun die erste Auskopplung von Tube & Berger und Juliet Sikora – den Initiatoren dieses Projektes auf Kittball, dem hauseigenen Label.
Decknews schickte hierzu ein paar Fragen nach Solingen, um bei den beiden Bikini BPM Acts Tube & Berger und Juliet Sikora nachzuhaken (www.decknews.de)
1. (all) Bei Charity Compilations hat man oft das Gefühl, es geht um Promo für den jeweiligen Artist. Wie kam es, dass Ihr Euch diesem Thema widmet und speziell diesen Chor unterstützt?
Die Problematik hinter so einem Charity Projekt ist uns bekannt, jedoch geht es hier um was anderes. Die Idee dafür entstand aus einem ganz anderen Hintergrund. Es entstand durch unsere gemeinsame Produktion “Kings of Kigali”. Als wir das benutzte Vocal klären wollten, sind auf den African Childrens Choir gestoßen, die in diesem Fall Besitzer dieser Vocals sind. Als wir uns mit dieser Organisation uns näher befasst haben, haben wir uns dazu entschieden die Einnahmen für die Kings of Kigali zu spenden, wir wollten schon immer ein Charity Projekt machen und nu ergab sich die Möglichkeit und es ist Zeit das die elektronische Szene was zurück gibt. Daraus entstand wiederum das Projekt “It began in Afrika” .
2. (TB) “Kings of Kigali” ist, wenn ich das richtig verstanden habe, die Auskopplung aus der Compilation “It began in Africa”. Von wem darf man hier Tracks erwarten?
Wir konnten zum Glück Künstler wie Timo Maas, Martin Eyerer, Format B, Ida Engberg, Namito, Daniel Steinberg für das Projekt begeistern. Ihr könnt also gespannt sein.
3. (JL) Wie kommt eigentlich dieser Connect zwischen Dir, Arndt und Marco zustande? Gemeinsame Wurzeln?
Durch einen Zufall, die Jungs haben mich eines Tages angerufen, ob ich für einen Track singen könnte, natürlich nicht. Mich will wirklich niemand singen hören. Ich habe aber zu der Zeit einen Produzenten gesucht. So kam das eine zum anderen und die Chemie stimmte von Anfang an. Inzwischen sind wir wirklich gute Freunde.
4. (TB) Wer steckt eigentlich hinter Kittball? Euer eigenes Output?
Kittball ist ein 100% Tube & Berger Produkt. Wir lizenzieren die Nummern und kümmern uns mit Juliet Sikora um das Label. Versuchen engagierten Künstler eine Plattform zu geben.
5. (all) Was kommt in nächster Zeit von Euch an neuen Releases?
Wir arbeiten mit Juliet gerade sehr intensiv an dem Afrika Projekt und an neuen Projekten, nächstes Jahr kommt unser Album raus und diesem November kommt unsere Nummer mit Ante Perry raus auf Moonboutique.
![]()
